Deutliche Mehrheit kündigt Wohnung, um sich zu vergrößern bzw. zu verbessern

Es wird wieder in Wohnqualität investiert Kiel, 2. Juli 2024 – Die Hans Schütt Immobilien GmbH aus Kiel ermittelt seit dem Jahr 2006 bei ihren Mietern die Gründe für Wohnungskündigungen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres gab es dabei eine wesentliche Änderung zu den Vorjahren: Erstmals seit Erhebung der Daten gab mit 43 Prozent eine deutliche Mehrheit an, dass sie sich vergrößern bzw. verbessern möchten und deswegen gekündigt haben.  Ulrike Beretta, Prokuristin und Abteilungsleiterin Miethausverwaltung bei der Hans Schütt Immobilien GmbH, dazu: „Die emotionalen Herausforderungen während und nach der Corona-Pandemie, die zu privaten Veränderungen geführt haben, scheinen abzuklingen. Einsparungen an der Wohnung finden statistisch so gut wie nicht statt, trotz massiv gestiegener Nebenkosten. Vielmehr hat eine Werteverlagerung dahingehend stattgefunden, wieder mehr in das Wohnumfeld zu investieren. Dies sollte auch ein Signal für die Eigentümer sein, durchaus in die Wohnqualität zu investieren.“ Der Wohnungswechsel aus beruflichen Gründen bleibt mit hohen 35 Prozent an zweiter Stelle. „Der häufig genannte Trend, dass das Arbeiten im Homeoffice die Nähe zum Arbeitsort nicht mehr erfordert, spiegelt sich demnach bei uns nicht wider“, kommentiert Beretta. Der Erwerb von Wohnungseigentum hält sich mit 4 Prozent auf niedrigem Niveau. Die Miethausverwaltungsexpertin führt dazu aus: „Die Kaufpreissteigerung der letzten Jahre, die Zinsentwicklung und insbesondere die Kommunikation rund um das Gebäudeenergiegesetz hat ganz klar zu großer Verunsicherung geführt.“ Weitere Informationen zur Hans Schütt Immobilien GmbH:Die Hans Schütt Immobilien GmbH wurde 1936 gegründet und ist in den immobilienwirtschaftlichen Bereichen Verwaltung, An- und Verkauf, Vermietung sowie Beratung mit regionalem Schwerpunkt in Norddeutschland tätig. Seit dem 1. Januar 2022 ist das Unternehmen eine Leistungsgesellschaft des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein von Kiel und Umgegend e.V. Es zählt private, gewerbliche und institutionelle Nutzer und/oder Eigentümer zu seinen Kunden. Rund 35 Mitarbeiter sind für die Hans Schütt Immobilien GmbH in Kiel tätig. Das Unternehmen ist Mitglied bei DAVE (Deutsche-Anlage-Immobilien-Verbund). www.schuett.de. Ansprechpartner:Hans Schütt Immobilien GmbHRené HusfeldtSönke BergemannGeschäftsführerT +49 431 90 69 60info@schuett.dewww.schuett.de 

Preisentwicklung bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen hat Bodenbildung erreicht

Kiel, 18. Juni 2024 – Nach Angaben von Hans Schütt Immobilien Kiel hat sich bei der Preisentwicklung von selbst genutzten Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen eine Bodenbildung angekündigt. Bernd Hollstein, Verkaufsleiter bei Hans Schütt Immobilien in Kiel: „Kaufinteressenten sollten deswegen die derzeit günstigen Erwerbspreise nutzen. Wir beobachten aber auch, dass Familienhäuser und Eigentumswohnungen mit ungünstigen Energiekennwerten im ländlichen Umfeld nach wie vor einem deutlichen Preisdruck ausgesetzt sind, da junge Familien die hohen Kosten für energetische Sanierungen scheuen und eher auf Neubauprojekte zurückgreifen.“ Die missglückte Kommunikation rund um das „Heizungsgesetz“, das Chaos bei den entsprechenden Förderprogrammen und die so genannte EU-Gebäuderichtlinie haben zu einer Verunsicherung bei Kaufinteressenten geführt, weil die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben oftmals nur schwer möglich ist.  Innerhalb der Metropolen sind zwar ähnliche Tendenzen erkennbar, jedoch nicht so stark ausgeprägt, da die Vorzüge einer sehr guten Infrastruktur, wie beispielsweise die Nähe von Schulen, kurze Wege bei der Deckung des täglichen Bedarfs sowie eine hohe Nachfrage immer noch gute Kaufpreise erzielen lassen.  „Die größten Potenziale in der Kaufpreisentwicklung liegen auf dem Westufer der Kieler Förde sowie in attraktiven Lagen der Umlandgemeinden auf dem Kieler Ostufer, wie beispielsweise in Heikendorf oder Laboe“, führt Hollstein aus. Weitere Informationen zur Hans Schütt Immobilien GmbH:Die Hans Schütt Immobilien GmbH wurde 1936 gegründet und ist in den immobilienwirtschaftlichen Bereichen Verwaltung, An- und Verkauf, Vermietung sowie Beratung mit regionalem Schwerpunkt in Norddeutschland tätig. Seit dem 1. Januar 2022 ist das Unternehmen eine Leistungsgesellschaft des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein von Kiel und Umgegend e.V. Es zählt private, gewerbliche und institutionelle Nutzer und/oder Eigentümer zu seinen Kunden. Rund 35 Mitarbeiter sind für die Hans Schütt Immobilien GmbH in Kiel tätig. Das Unternehmen ist Mitglied bei DAVE (Deutsche-Anlage-Immobilien-Verbund). www.schuett.de. Ansprechpartner:Hans Schütt Immobilien GmbHRené HusfeldtSönke BergemannGeschäftsführerT +49 431 90 69 60info@schuett.dewww.schuett.de  Medienkontakt:Martina RozokM +49 170 23 55 988m@rozok.dewww.rozok.de Wenn Sie keine weiteren Presseinformationen erhalten möchten, schicken Sie eine kurze Reply an die Absenderadresse.

In 6 Schritten zur Immobilienvermietung

Wer eine Immobilie besitzt und diese vermieten möchte, steht oftmals vor großen Herausforderungen. Denn die Vermietung einer Immobilie ist zeitaufwendig und erfordert viel Fachwissen. Gerade Neueinsteiger unterschätzen oftmals den Aufwand.  Vermieter sollten vor einer Vermietung den lokalen Immobilienmarkt so genau wie möglich kennen. Einschätzungen zur Dauer der Neuvermietung sind ebenfalls wichtig. Prüfen Sie, ob eine Mietpreisbremse in der Region existiert. Um den richtigen Mietpreis zu bestimmen, verwenden Sie den lokalen Mietspiegel, der Lage, Größe, Baujahr und Ausstattung berücksichtigt. In einem nächsten Schritt sollten Sie als Vermieter den Mietvertrag sorgfältig gestalten. Unklarheiten oder fehlende Regelungen werden automatisch zum Vorteil des Mieters ausgelegt, und Änderungen sind nur begrenzt möglich.  Die Provision für einen Makler beträgt in der Regel bis zu zwei Nettokaltmieten plus Mehrwertsteuer. Wenn der Vermieter einen Makler engagiert, um einen neuen Mieter zu finden, übernimmt der Vermieter nach erfolgreicher Vermittlung und Vertragsabschluss die Maklerprovision. Doch die Vorteile liegen auf der Hand, Sie sparen Zeit, Ihre Immobilie wird schneller vermietet und Sie erhalten garantiert eine marktgerechte Miete. Außerdem können Sie die entstandenen Kosten von der Steuer absetzen. Wer vermieten möchte, muss die Werbetrommel für sein Objekt rühren. Ein gutes Exposé liefert Interessenten die wichtigsten Angaben zur Immobilie auf einen Blick. Ob sich Massenbesichtigungen oder Einzeltermine eignen, hängt ganz vom Wohnungsmarkt und der Anzahl der Interessenten ab. Wichtig für die Wohnungsübergabe ist zudem ein ordentliches Übergabeprotokoll. So vermeiden Sie bereits im Vorfeld mögliche spätere Streitigkeiten. Für die Abrechnung der Nebenkosten werden die Zählerstände von Strom, Gas und Wasser notiert. Die Auswahl eines geeigneten Mieters ist entscheidend, um finanzielle Verluste und unnötigen Stress zu vermeiden. Daher sollten Sie Ihre Entscheidung nicht allein aufgrund von Sympathie treffen. Es ist unerlässlich, sich im Vorfeld wichtige Informationen einzuholen. Dazu gehören die Bonitätsprüfung des Mieters, beispielsweise durch einen SCHUFA-Bonitätscheck, die Selbstauskunft des Mieters sowie die Einsichtnahme in Einkommensbescheide. Da der Mieterschutz in Deutschland stark ausgeprägt ist, ist eine Trennung vom Mieter gar nicht ohne weiteres möglich. Eine Eigenbedarfskündigung ist nur dann eine Option, wenn Sie die Wohnung selbst oder für enge Familienmitglieder benötigen. Bei Vertragsbruch des Mieters, wie Mietrückständen, sind Abmahnungen und Kündigungen erforderlich, oft endet dies in einer Räumungsklage. Beim Immobilienverkauf besteht die Möglichkeit, den Mieter auszukaufen, was finanziell oft günstiger ist als vermietete Wohnungen zu verkaufen. Einnahmen aus der Vermietung einer Immobilie müssen Sie natürlich versteuern. Nur, wenn die Einnahmen die generelle Steuergrenze nicht überschreiten, müssen Sie die Mieteinnahmen nicht versteuern. Fazit Vermieter müssen sich generell um eine Vielzahl von Aufgaben kümmern; diese umfassen Nebenkostenabrechnungen, Steuerprüfungen, Eigentümerversammlungen, Renovierungsabstimmungen, Instandhaltung, Mieterwechsel und mögliche Rechtsstreitigkeiten. Wenn Sie eine Hausverwaltung beauftragen, dann kümmern sich die Experten darum, die höchstmögliche Rendite für Ihre Immobilie zu erwirtschaften. Ein erfahrener regionaler Immobilienprofi kann die Verwaltung Ihrer Immobilie für Sie übernehmen. Sie haben Fragen zur Vermietung oder Verwaltung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gern. Hinweis In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist. Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären. Foto: © hernan_lucio/Unsplah.com

Zwangsversteigerungen in Kiel steigen von 43 auf 59 Anträge

Anstieg ist auf gestiegene Zinsen zurückzuführen Kiel, 13. Juni 2024 – Die Zahl der Anträge auf Zwangsversteigerungen von Immobilien ist in Kiel im Jahr 2023 gestiegen. Nach Angaben des Landgerichtsbezirks* wurden im Jahr 2022 demnach 43 Anträge bei den Amtsgerichten auf Immobilienzwangsversteigerung gestellt, 2023 stieg die Zahl auf 59 Anträge, was einer Steigerung von 37,21 Prozent entspricht.  René Husfeldt, Geschäftsführer bei der Hans Schütt Immobilien GmbH, zu dieser Entwicklung: „Wir führen den Anstieg der Zwangsversteigerungen auf die gestiegenen Zinsen zurück. Wer im letzten Jahr neu finanzieren musste oder sich bei den Darlehensraten übernommen hat, kam in Schwierigkeiten. Es ist nicht mehr so einfach wie in vorherigen Jahren, seine Immobilie auf dem freien Markt zu verkaufen. Wenn hier der Kauf misslingt, geht die Immobilie in den Zwang.“ Erhebliche Auswirkungen auf die Immobilienpreise hatte nach Angaben von Schütt Immobilien die Einführung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zum 1. Januar 2024. Eigentümer älterer und unsanierter Immobilien mussten erhebliche Werteinbußen hinnehmen, da Kaufinteressenten die notwendigen Modernisierungsmaßnahmen einpreisen. „Beim Immobilienerwerb müssen Käufer neben dem energetischen Zustand nach wie vor an die Lage denken. Eine Immobilie bleibt eine Kapitalanlage. Das heißt, man muss eine Immobilie auch wieder veräußern oder gut vermieten können, wenn sich äußere Umstände ändern, wie beispielsweise eine Trennung oder ein Arbeitsplatzwechsel. Als Faustregel kann man sich merken: Wenn die Zinsbelastung höher ist als die zu erzielende Nettokaltmiete: Finger weg“, rät Husfeldt abschließend.  *Weitere Zahlen für Schleswig-Holstein:Flensburg:  38 Anträge (Vorjahr: 44)Itzehoe: 194 Anträge (Vorjahr: 138)Bad Segeberg, Eckernförde, Neumünster, Norderstedt, Plön, Rendsburg (gehören zum Landgerichtsbezirk Kiel): 172 Anträge (Vorjahr: 208)Kiel: 59 Anträge (Vorjahr: 43)Lübeck: 200 Anträge (Vorjahr: 153)Gesamt: 663 Anträge (Vorjahr: 586) Weitere Informationen zur Hans Schütt Immobilien GmbH:Die Hans Schütt Immobilien GmbH wurde 1936 gegründet und ist in den immobilienwirtschaftlichen Bereichen Verwaltung, An- und Verkauf, Vermietung sowie Beratung mit regionalem Schwerpunkt in Norddeutschland tätig. Seit dem 1. Januar 2022 ist das Unternehmen eine Leistungsgesellschaft des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein von Kiel und Umgegend e.V. Es zählt private, gewerbliche und institutionelle Nutzer und/oder Eigentümer zu seinen Kunden. Rund 35 Mitarbeiter sind für die Hans Schütt Immobilien GmbH in Kiel tätig. Das Unternehmen ist Mitglied bei DAVE (Deutsche-Anlage-Immobilien-Verbund). www.schuett.de. Ansprechpartner:Hans Schütt Immobilien GmbHRené HusfeldtSönke BergemannGeschäftsführerT +49 431 90 69 60info@schuett.dewww.schuett.de  Medienkontakt:Haus und Grund Kiel – Verlag & Service GmbHDr. Philipp PriesVerlagsleiter (Prokurist), Leiter Kommunikation & MarketingT +49 431 6636-104philipp.pries@haus-und-grund-kiel-verlag.dewww.haus-und-grund-kiel-verlag.de Bild: Bild von Ray Shrewsberry • auf Pixabay

Keine Steuern für Erbengemeinschaften beim Immobilienverkauf

Bei einer geerbten Immobilie kommt es in Erbengemeinschaften häufig zu Streit. Einer will verkaufen, einer vermieten, einer selber einziehen. Im Herbst 2023 hat der Bundesfinanzhof (BFH) eine Hürde beim Verkauf einer Immobilie für Erbengemeinschaften abgeschafft. Welche Belastung für Erben ist damit weggefallen? Wenn ein Mitglied einer Erbengemeinschaft die Anteile an einer geerbten Immobilie von den anderen Miterben erwarb und diese Immobilie anschließend verkaufte, so forderte das Finanzamt Einkommensteuer, falls der Erbe nicht zehn Jahre in der Immobilie gelebt hat. Dies geschah, weil das Finanzamt den Vorgang als privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG einstufte. Der BFH hat nun geurteilt, dass das Erwerben der Anteile von Miterben an einer Immobilie und der anschließende Verkauf, ohne die Immobilie zehn Jahre bewohnt zu haben, kein steuerpflichtiges Geschäft im Sinne des § 23 EStG ist. Erben werden entlastet Dieses Gerichtsurteil entlastet die Erben sowohl finanziell als auch bei der Entscheidungsfindung bezüglich der gemeinsamen Immobilie. Durch den Entfall der Einkommensteuer wird es für die Erben einfacher, sich für den Verkauf der Immobilie zu entscheiden, was die Lösungsfindung innerhalb der Erbengemeinschaft erleichtert. Warum die neue Bewertung? Im Jahr 2015 erbten drei Angehörige mehrere Immobilien. Ein Mitglied der Erbengemeinschaft zahlte die beiden anderen aus und übernahm das ganze Erbe. 2017 wurde die Erbengemeinschaft damit aufgelöst. Anfang 2018 verkaufte dieser Erbe den gesamten Nachlass. Das Finanzamt stellte daraufhin eine Forderung nach Einkommensteuer, gestützt auf die Regelung, dass der Verkauf einer Immobilie innerhalb von zehn Jahren nach dem Erwerb steuerpflichtig ist. Der Erbe zog mit seinem Fall vor das Finanzgericht München und verlor dort zunächst in der ersten Verhandlung 2021. Er ging in Revision beim Bundesfinanzhof (BFH), und der IX. Senat entschied im vergangenen September, dass die Übernahme des Erbteils von den beiden anderen Erben nicht als typischer Immobilienkauf zu werten sei und somit die Regelung nicht greife. Das Gericht argumentierte, dass für die Besteuerung eines Immobilienverkaufs ein vorheriger Erwerb erforderlich ist, was in diesem speziellen Fall als nicht gegeben angesehen wurde. Die Übernahme von Erbanteilen innerhalb einer Erbengemeinschaft galt nicht als vergleichbar mit dem Erwerb von Immobilienanteilen, selbst wenn sie Teil des gemeinsamen Nachlasses waren. Folglich konnte ohne einen eigentlichen Kaufvorgang keine Besteuerung aufgrund eines privaten Veräußerungsgeschäfts erfolgen. Sind Sie unsicher, wie es mit Ihrer Erbimmobilie weitergehen soll? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern. Hinweise: In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist. Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären. Foto: © jentara/Despositphotos.com

ImmoKieker

ImmoKieker

Willkommen bei ImmoKieker – dem neuen Immobilienmagazin in Kiel und Umgebung.Mit dieser ersten Ausgabe möchten wir Ihnen einen Vorgeschmack geben auf ein Magazin, das Sie künftig viermal im Jahr über aktuelle Kauf- und Mietangebote der Haus & Grund Immobilien GmbH Kiel und der Hans Schütt Immobilien GmbH sowie Neues rund um die Immobilie informieren wird.Neben interessanten Objekten werden die Themen Immobilienkauf und Finanzierung, WEG-, Miet- und Sondereigentumsverwaltung sowie Prognosen zur Immobilienpreisentwicklung im Mittelpunkt stehen.

Zinsen hoch, Preise niedrig? Jetzt Immobilie kaufen?

Immobilie jetzt kaufen?

Die Preise für Immobilien werden 2024 nicht einbrechen – sagen einige Marktexperten. Ebenso gehen sie davon aus, dass die Finanzierungszinsen auf dem aktuellen Niveau bleiben werden. Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt für den Immobilienkauf, bevor die Preise wieder steigen. Die Frage ist nur: wo? Denn die deutschen Immobilienmärkte sind sehr uneinheitlich. Immobilien- und Finanzierungsexperten sind sich einig, dass 2024 ein gutes Jahr für den Immobilienkauf ist, wenn die Finanzierung gesichert ist. Allerdings ist entscheidend, wo gekauft werden soll. Hierzu ist es sinnvoll, sich von einem lokalen Qualitätsmakler beraten zu lassen. Er kennt den örtlichen Immobilienmarkt und weiß, welche Immobilien zu marktgerechten Preisen angeboten werden. Wovon hängt die Entwicklung der Preise ab? Zwei Faktoren bestimmen die Preise: das ist einerseits nach wie vor die Lage und andererseits der energetische Zustand der Immobilie. Gerade letzteres ist immer wichtiger geworden. Je besser die Energiebilanz einer Immobilie, desto höher ihr Preis. Immobilien mit einer schlechten Energiebilanz müssen dagegen drastische Preisreduktionen hinnehmen. Für Käufer kann das eine Chance sein, wenn sie staatliche Förderungen für eine energetische Sanierung clever nutzen. Lassen Sie sich dazu von einem unabhängigen Energieexperten beraten. Stadt oder Land Was die Lage betrifft, so sinken die Immobilienpreise in den Metropolregionen und ihren Speckgürteln – also da, wo die Nachfrage hoch ist – kaum oder allenfalls leicht. Beim Neubau gibt es wegen hoher Rohstoffpreise, Lieferkettenproblemen und Fachkräftemangel gar keine Preissenkungen. In ländlichen Regionen sind dagegen Preisreduktionen von 10 bis 15 Prozent möglich. Wie verläuft die Zinsentwicklung 2024? Finanzierungsexperten rechnen mit etwa gleichbleibenden Zinsen in diesem Jahr. Aktuell (Stand: März 2024) haben sich die Zinsen für ein 10-jähriges Baudarlehen bei etwa 3,5 Prozent eingependelt. Viele Immobiliensuchende überlegen, ob sie abwarten sollen, bis die Inflation wieder sinkt und zu sinkenden Zinsen führt. Allerdings ist der Druck auf dem Immobilienmarkt nach wie vor hoch. Das Angebot ist mancherorts immer noch geringer als die Nachfrage. Das heißt, die Preise könnten wieder steigen, bevor die Zinsen wieder sinken. Preisverhandlungen und Finanzierungsgrenzen Unter den aktuellen Umständen bietet sich Kaufinteressenten ein deutlich größerer Spielraum bei Preisverhandlungen. Immobilienexperten raten dazu, mit den eigenen Finanzierungsgrenzen offen umzugehen. Wer frühzeitig seine Finanzierung vorbereitet hat und über eine Finanzierungsbestätigung von seiner Bank verfügt, kann dies zur Argumentation gegenüber Verkäufern nutzen. Sie suchen eine Immobilie oder Unterstützung beim Immobilienkauf? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern. Hinweise In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist. Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären. Foto: © marchmeena/Depositphotos.com

Haus & Grund Immobilien GmbH Kiel und Hans Schütt Immobilien GmbH umfassend als zertifizierte WEG-Verwalter qualifiziert

Im Zuge der WEG-Reform wurde die Vorschrift zum zertifizierten Verwalter eingeführt. Nach dieser können Wohnungseigentümer seit Dezember 2023 als Bestandteil der ordnungsgemäßen Verwaltung die Bestellung eines zertifizierten Verwalters verlangen. Für uns war es selbstverständlich, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Immobilienbesitzerinnen und -besitzer in allen Fragen um die Hausverwaltung beraten, schulen und die Sachkundeprüfung zum Zertifizierten Verwalter vor der Industrie- und Handelskammer zu Kiel ablegen zu lassen. Nach Paragrafen 26a WEG sind Hausverwalter seit 1.12.2023 dazu verpflichtet, einen Sachkundenachweis zu erbringen, wenn sie als Verwalter von Großimmobilien tätig sind. Unsere Kunden können sich somit sicher sein, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über alle relevanten rechtlichen, kaufmännischen und technischen Kenntnisse verfügen, um ihre Immobilie erfolgreich, nachhaltig und transparent managen zu können. Warum sich Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer für Hans Schütt Immobilien Kiel entscheiden sollten? Ganz einfach: aufgrund unserer jahrzehntelangen Erfahrung. Foto von Lewis Keegan auf Unsplash

Immobilienpreise fallen: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Kauf ist

Aktuelle Daten des Verbands der deutschen Pfandbriefbanken (vdp) zeigen, dass die Preise für Wohnimmobilien im dritten Quartal 2023 weiter gesunken sind. Doch warum ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Hauskauf? Laut aktueller Zahlen des Verbands der deutschen Pfandbriefbanken sanken die Preise für Eigentumswohnungen um 1,5 Prozent, bei Einfamilienhäusern sind es 3,2 Prozent und bei Mehrfamilienhäusern sind es 5,9 Prozent. Das ist insgesamt im Quartalsvergleich ein Absturz um 1,7 Prozent. Selbst in den Top 7-Städten sind die Preise für Wohnimmobilien in den vergangenen drei Monaten um 1,3 Prozent gesunken. Da der Index des vdp sich auf die Auswertung authentischer Transaktionsdaten für Immobilien von über 700 Banken stützt und quartalsweise den gesamten deutschen Markt umfasst, gilt er als besonders zuverlässig und anschaulich. Schleppender Neubau und stark steigende Mieten Ein solcher Werteverlust innerhalb von nur drei Monaten ist definitiv eine bedeutende Entwicklung. Dabei kommen jetzt auf dem Wohnungsmarkt verschiedene Faktoren zusammen, die sich gegenseitig beeinflussen. Die stark erhöhte Nachfrage nach Wohnraum und der Wohnraummangel, die anhaltend hohen Zinsen sowie der nur zögerlich voranschreitende Neubau spielen hier eine entscheidende Rolle. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Markt auch im dritten Quartal 2023 weiterhin angespannt bleibt. Fallende Immobilienpreise auf der einen Seite stehen den stark steigenden Wohnungsmieten auf der anderen Seite gegenüber. In seinem Bericht erklärt der vdp auch, dass die Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern im letzten Quartal im Jahresvergleich um 5,8 Prozent gestiegen sind. Dem Wohnraummangel entkommen: kaufen statt mieten Wer jetzt eine Wohnung sucht, sollte sich genau überlegen, ob nicht ein Kauf die bessere Alternative zu einer teuren Mietwohnung ist. Tendenziell wird auch in Zukunft keine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt erwartet. Da der Neubau von Wohnraum nur schleppend vorankommt, ist mit einer weiteren Verknappung des Wohnraums und anhaltender Wohnungsnot zu rechnen. Diese Übernachfrage nach Wohnraum wird sich in steigenden Mieten weiter zuspitzen. Fallende Immobilienpreise, aber auch eine leichte Entspannung auf dem Finanzmarkt machen den Kauf von Eigentum jetzt wieder erschwinglicher. Wer sich für den Kauf eines eigenen Hauses entscheidet, trifft langfristig eine kluge Entscheidung. Zudem kann eine Finanzierung um einiges günstiger sein als eine teure Miete. Eigentümer können den Spannungen auf dem Mietmarkt langfristig ausweichen. Mit einem eigenen Haus lebt man deutlich unabhängiger. Ein weiteres Argument dafür, gerade jetzt zu kaufen, ist die Tatsache, dass der Wohnimmobilienmarkt laut vdp kurz davorsteht, wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gleiten. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die Preise jetzt besonders günstig sind und sich ein Kauf besonders jetzt lohnt. Wenn Sie über einen Immobilienkauf nachdenken, ist es daher ratsam, sich an Ihren Makler vor Ort zu wenden. Ein lokaler Makler kennt seine Region seit vielen Jahren. Er weiß, welches Objekt zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt und kann Sie bei Bedarf an einen Finanzexperten vermitteln. Sie suchen eine Immobilie beziehungsweise Wohneigentum? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern. Hinweise In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist. Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären. Foto: © wordliner.com

Wie viel kostet mich meine Erbimmobilie?

Das Immobilienerbe ist mancherorts teurer geworden. Der Grund: eine neue Bewertungsgrundlage. Bisher hat das Finanzamt am jeweils aktuellen Immobilienmarkt „vorbeibewertet“, wodurch der Immobilienwert zu oft unter dem am Markt erzielbaren Verkaufspreis lag. Deshalb hat der Gesetzgeber eingegriffen. Für wen ist es nun teurer geworden? Damit das Finanzamt festlegen kann, wie viel Erbschaftssteuer anfällt, muss es wissen, wie viel die Immobilie wert ist. Unberücksichtigte Faktoren Die Finanzämter haben ein vereinfachtes Verfahren gemäß Bewertungsgesetz genutzt und dabei weder das Grundbuch eingesehen, noch die Immobilie besichtigt, noch Sachverständige befragt. Dabei wurden sowohl Faktoren, die den Wert erhöhen, als auch Faktoren, die den Wert mindern nicht berücksichtigt. So wurde nicht ermittelt, welchen Preis die Immobilie aktuell am Markt erzielen kann, wie sich der Markt überhaupt entwickelt und welche Mängel oder Sanierungsrückstände die Immobilie hat. Grundlage Gutachterausschüsse Die Finanzämter sollen sich seit 2023 auch an den Vergleichsdaten der örtlichen Gutachterausschüsse orientieren. Diese veröffentlichen ihre Zahlen jedoch nur einmal im Jahr. Preissteigerungen oder wie aktuell vielerorts Preissenkungen sind derzeit also noch nicht berücksichtigt (Stand November 2023). Die Erbschaftssteuer könnte also auf einem Immobilienwert beruhen, der am Markt nicht realistisch ist. Grundlage Sachwertverfahren Beim Sachwertverfahren werden Gebäude und Grundstück getrennt voneinander berechnet. Während der Wert des Grundstücks durch Vergleiche mit anderen Grundstücken ermittelt wird, wird beim Gebäude kalkuliert, wie viel es kosten würde, wenn man es mit den aktuellen Materialpreisen nochmal genau so bauen würde. Durch die aktuell hohen Materialkosten steigt auch der Wert der Immobilie. Dabei nimmt der Immobilienmarkt in vielen Regionen eine entgegengesetzte Richtung. Durch die gestiegenen Zinsen sind Immobilien zu den Preisen von noch 2021 für viele Kaufinteressenten deutlich schwerer finanzierbar. Viele Verkäufer sahen sich deshalb gezwungen, mit Preisreduktionen zu reagieren. Welche Erbschaftssteuer ist also nun realistisch? Vom Immobilienexperten beraten lassen Wer bei der Erbschaftssteuer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich an einen erfahrenen und lokalen Immobilienprofi wenden. Dieser weiß, welches Bewertungsverfahren bei Ihrer Immobilie angewendet werden muss, ist außerdem immer bestens mit der aktuellen Lage am Immobilienmarkt vertraut, und lässt diese Marktlage in die Bewertung Ihrer Immobilie einfließen. So vermeiden Sie, vom Finanzamt falsch eingeschätzt zu werden. Sie sind unsicher, wie viel Ihre Erbimmobilie wert und was die beste Lösung dafür ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern. Hinweise In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist. Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären. Foto: © Wordliner